Mehr als die klassische Steuerberatung

Gast-Blog

Hier erwartet Sie unser neuer Blog.

 

Unser Gast-Autor Dr. André Gärisch thematisiert in seinem Blog in regelmäßigen Abständen alles Wichtige und Unwichtige des ganz alltäglichen Wahnsinns aus Sicht von Familie Taxing – die Themenpalette ist breit gefächert und hat stets eines Gemeinsam: alles, außer Steuern.

 

Tauchen Sie ein in die Welt ohne Steuern!  

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25.01.2023

Ab auf den Vulkan – im neuen Jahr werden Helden geboren

Tochter: aus dem Haus. Sohn: aus dem Haus. Die eigenen vier Wände sind weit und still geworden, seit ich sie nur noch mit meiner Ehefrau teile, auch wenn sie manchmal unter der Dusche einigermaßen melodiöse Klänge in den Dampf orgelt. In meinem Midlife-Leib hat sich Leere breit gemacht. Was tun? Ein Haustier anschaffen? Niemals. Seitdem ich den Leguan meines Schwiegersohns kennengelernt habe, weiß ich, wie unberechenbar sie sein können. Der robuste Schwanz von Schrotti schlägt unvermittelt aus, wenn man sich mit den Fingern seinem Kehlsäckchen nähert. Gemein und gefährlich.

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13.12.2022

Das fliegende Pflaumenmus – über eine schöne Bescherung

Mein Vater schlemmt wahrlich leidenschaftlich. Wird der Sonntagsbraten serviert, schwingt er das Besteck wie ein wildgewordener Dirigent durch die Lüfte und spießt sein Stück mit einem gekonnten Stich bis zum Tellerboden auf. Auch die Geräusche, die er beim Genuss des Fleisches macht, besitzen eine gewisse Musikalität. Ich weiß nicht, wie ein Tamburin mit durchnässtem Trommelfell klingt, aber vermutlich: ähnlich. Die Kenntnis über das unvergleichliche Essverhalten meines Vaters brachte mich auf dem Weihnachtsmarkt, den wir vergangenen Samstag gemeinsam besuchten, auf eine Idee.

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02.12.2022

Künstler wider Willen – mein Vater in der Renaissance-Vorlesung

Die Neugier meines Vaters war mal wieder zu groß. Deswegen sitzt er jetzt neben mir – in der Vorlesung zum Thema „Künstler der Renaissance“. Er wollte hip wirken und hat sich einen Pullover mit einem Banksy-Motiv übergestreift: „Devolved Parliament“ – das britische Unterhaus besetzt mit Schimpansen. Dazu eine mintgrüne Skinny-Jeans. Kombiniert mit seiner Peter-Lustig-Brille wirkt das leicht cringe. Zum Glück findet diese Veranstaltung nicht in einem Seminarraum, wo jeder jeden mustert, statt – sondern im Audimax. Zwischen fünfhundert anderen Menschen sind wir so bedeutsam wie zwei Sandkörner an der Copacabana. Auch der Professor bemerkt nicht, dass da jemand zuhört, der doppelt so viele Stirnfalten beheimatet wie er. Nur kommen sie bei Paps nicht vom Grübeln.

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30.10.2022

Versunken auf der Buchmesse – Willkommen im Sternzeichenland

Meine Frau und ich auf der Frankfurter Buchmesse. Wir laufen am Stand einer Druckerei vorbei. „Verfassen Sie Ihre eigene kleine Story“, lese ich auf einem Plakat. „Wir drucken sie gratis als Buch im Mini-Format.“ Bingo! Meine Tochter hat bald Geburtstag. Warum ihr nicht ein paar gewählte Worte kredenzen? Meine Frau hat sich an den Stand nebenan verabschiedet. Ich hingegen begebe mich zu einem der Laptops, an denen man seinen Text eintippen kann. In letzter Zeit palavert meine Tochter immer wieder über Sternzeichen. Ihre Küchenwand ziert ein bizarres „Widder“-Tattoo. Meinen Schwiegersohn quält sie gelegentlich mit mehreren Runden Aszendenten-Memory. Jungfrau, Stier und Co. bieten sich als Thema also an.

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30.09.2022

Einfach mal besichtigen – mein Plan gegen den Einzug

Ich hänge an meinem Sohn. Deswegen musste ich ihn am vergangenen Samstag bei seiner Wohnungsbesichtigung in Frankfurt – dort wird er bald Mediendesign studieren – unbedingt begleiten. „Vier Augen sehen mehr als zwei“, „Es ist schließlich deine erste Besichtigung“ oder „In Frankfurt musst du wachsam sein“ waren meine offiziellen Begründungen. Doch in Wahrheit war ich einfach zwiegespalten, was seinen Auszug angeht – und wollte gegebenenfalls vor Ort die Dinge auf meine eigene Art und Weise regeln.

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30.08.2022

Der ungeliebte Salat – über mein Zusammentreffen mit Schrotti

Eine nervtötende Nacht liegt hinter mir. Knapp neben meinem Ohrläppchen befand sich über Stunden hinweg die beliebteste Einflugschneise der Welt. Aufreizend mit dem Rüssel voran, kamen die Plagegeister herangedüst, einer nach dem anderen; den typisch zittrigen Sound geigend, der das limbische System bis zur Tobsucht reizt. Wahlweise nahmen sie auf meinem Nasenrücken, der Unterlippe oder dem Oberarm Platz – und saugten an mir, wie lange niemand mehr an mir gesaugt hatte.

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26.07.2022

Nach dem Knall – Verhandeln auf höchstem Niveau

Verträge sind mein Wohnzimmer. Das Anschreiben mein Flatscreen-Fernseher, mit einprägsamen Sätzen, die von Oscar-prämierten Schauspielern stammen könnten. Meine ausgeklügelten Versicherungsbeiträge haben ebenfalls Blockbuster-Qualität. Mein monetärer Scharfsinn gleicht dem von Leonardo DiCaprio als „Wolf of Wallstreet“. Und das, ohne die Bedürfnisse der Kunden zu vernachlässigen, denn ich betrüge nicht, ich jongliere mit Zahlen und Worten. Das Kleingedruckte ist meine akribisch eingerichtete Vitrine, mit diesem und jenem Dekorationselement – hier eine überraschende Sonderregelung, dort eine strenge Frist. Und so entsteht ein eindrucksvolles Gesamtkunstwerk.

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27.06.2022

Gestatten, Madame T. – was ich nur sagen wollte

Hier meldet sich Angela. Die, von der er immer spricht, hier in diesem Blog. Seine Ehefrau. Er hatte vergessen seine Datei mit allen Storys zu schließen, bevor er den Laptop zugeklappt hat. Seine Äuglein wurden schwer – wie so oft am frühen Abend. Jetzt döst er auf dem Balkon, auf einer Liege, die ziemlich weit durchsackt; mit einem umgekehrt aufgeschlagenen Sachbuch – „Fitness für Anfänger“ – auf dem nackten Wanst. Nach ausführlichem Studium der Geschichten, die er hier so verzapft hat, bin ich einigermaßen entsetzt. Wie kann er nur unseren Schwiegersohn bei der Job-Beratung beschatten? Wie kann er mich als Mini-Cooper-Türen-zuknallende Emanze darstellen? Und im letzten Beitrag meinte er, ich sei ihm bislang nicht als „wandelndes Lexikon“ aufgefallen. Seine Fingerchen sind hier offenbar äußerst emsig unterwegs.

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31.05.2022

Sorgen im Supermarkt – Das Alphabet der Unvernunft

Ich schlendere mit meiner Frau durch den Supermarkt. Aus dieser und jenen Ecke springen mir die Anfangsbuchstaben des Alphabets entgegen. Ein dunkelgrünes A, ein hellgrünes B, ein gelbes C, ein hellrotes D und ein dunkelrotes E. Ich frage meine Frau, was es damit auf sich hat. „Das ist der Nutri- Score“, klärt sie mich auf. „Eine Orientierung im Dschungel der Ernährung, er gibt dir Auskunft zur Nährwertqualität eines Produkts. Schlecht wirken sich etwa Zucker, Salz und ungesättigte Fettsäuren aus, günstig Proteine und Ballaststoffe.“ Ich habe Angela – bei allem Respekt – bislang nie als Lexikon auf zwei Beinen wahrgenommen, aber scheinbar hat sie sich mit diesem Thema genüsslich genau auseinandergesetzt.

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25.04.2022

Haariges Fiasko – in den Händen von Elliot

Ich öffne die Tür zu meinem Stammsalon „Kamm in“ und trete – dem Namen entsprechend – auch ein. Mit einem Blick, als stünde er vor der Herausforderung, zum ersten Mal mit Messer und Gabel zu speisen, empfängt mich Azubi Elliot an der Theke. Er führt mich zu meinem Platz. Ich setze mich und ziehe mein Smartphone aus der Hosentasche. Elliot lugt mir schüchtern über die Schulter. Ich tippe auf ein Bild, das mir Google als Resultat meiner Suche „Männerbärte sexy Hollywood“ ausgespuckt hat. Mein Zeigefinger also auf der Wange von George Clooney. „So will ich es.“ „Sehr gerne, Herr Taxing“, erwidert Elliot. „Möchten Sie auch etwas trinken?“ „Nespresso, what else?“, sage ich.

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